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Whitepaper „Coaching: Erfolgreiches Instrument der Personalentwicklung?“ von XING Coaches + Trainer und der Universität Salzburg

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  • Fast zwei Drittel der befragten Personaler setzen Coaching in ihren Unternehmen ein
  • Führungskompetenz und Konfliktbewältigung stehen an der Spitze der Coaching-Themen
  • Rund ein Viertel der Unternehmen verzichtet vollständig auf Erfolgskontrolle
  • Positive Referenzen sind das wichtigste Entscheidungskriterium

 

Hamburg, 22. Mai 2018 – Lebenslauf statt Karriere, lebenslanges Lernen statt abgeschlossener Ausbildung, Innovation statt Routine: Die Arbeitswelt wandelt sich rasant und schafft unter dem Schlagwort New Work neue Entfaltungsmöglichkeiten, Arbeitsweisen und Führungskonzepte. Mit dieser Entwicklung steigt auch in Unternehmen die Nachfrage nach externen Experten, die Mitarbeiter und Führungskräfte mit Coachings im Zuge dieser Veränderungen unterstützen. Doch womit beschäftigen sich diejenigen, welche die Coaches in den meisten Fällen beauftragen – nämlich die Personaler? Welche Anforderungen haben sie, mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Aufschluss bietet eine aktuelle Studie von XING Coaches + Trainer und der Abteilung Sozialpsychologie der Universität Salzburg: „Coaching: Erfolgreiches Instrument der Personalentwicklung? Wie Personaler darüber denken und wie sie Coaching konkret im Unternehmen einsetzen“. Ein kompaktes Whitepaper fasst die wichtigsten Ergebnisse der Online-Umfrage unter rund 750 Personalern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kompakt zusammen und steht für Interessierte hier zum Download bereit.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

Fast zwei Drittel der befragten Personaler setzen Coaching  in ihren Unternehmen ein

Coaching wird in Unternehmen immer wichtiger: Die dem Thema durchschnittlich beigemessene Relevanz steigt unter den Personalern stetig an. Während – nach Angaben der Befragten – Coaching noch vor fünf Jahren eher weniger relevant war (26 % von 100 %; Skala: 0 % gar nicht relevant, 100 % extrem relevant), ist es heutzutage schon fast doppelt so relevant (49 % von 100 %) und wird für in ein bis zwei Jahren als noch relevanter eingeschätzt (60 % von 100 %). Aber damit nicht genug: Coaching ist nach den Ergebnissen bereits jetzt fester Bestandteil des HR-Instrumentariums zur Personalentwicklung. Zwei Drittel der befragten Personaler gibt an, dass Coaching bereits in ihrem Unternehmen eingesetzt wird. Von den Übrigen planen immerhin 56 %, in Zukunft Coaching als interne Dienstleistung anzubieten. Jene Personaler, die Coaching bisher nicht einsetzen, geben als Gründe vorrangig an, dass dies nicht notwendig sei (30 %), mit zu hohen Kosten einhergehe (27 %) oder schlicht kein Interesse daran bestehe (23 %). Barrieren im Unternehmen spielen mit nur 6 % eine untergeordnete Rolle für die Zurückhaltung.

Führungskompetenz und Konfliktbewältigung stehen an der Spitze der Coaching-Themen

In vier von fünf Unternehmen, die Coachings bereits einsetzen, kommen diese zur Entwicklung von Leadership-Skills zum Einsatz (80 %). Dieses Thema steht mit großem Abstand an erster Stelle bei der Fragestellung „Warum wird Coaching im Unternehmen eingesetzt?“, gefolgt von Konfliktbewältigung (68 %) und persönlicher Entwicklung/Persönlichkeitsentfaltung (65 %) auf den Plätzen 2 und 3. Nicht überraschend ist daher, dass mit 77 % am häufigsten Führungskräfte-Coachings auf eigenen Wunsch in Anspruch nehmen (können), während Coachings für „normale“ Mitarbeiter auf Wunsch nur in 41 % der Unternehmen bisher angewendet werden. Was die Abteilungen angeht, in denen Coaches eingesetzt werden, rangieren das Management und die HR-Abteilung selbst ganz vorne. Wenn es um die Frage geht, ob ein interner oder externer Coach zu Rate gezogen wird, so bevorzugen die Befragten eher externe Coaches. An externen Coaches wird vor allem geschätzt, dass sie Unabhängigkeit und Neutralität mitbringen.

Rund ein Viertel der Unternehmen verzichtet vollständig auf Erfolgskontrolle

Obwohl Coaching eine kostenintensive Maßnahme sein kann, tun sich viele Unternehmen ganz offensichtlich schwer damit, den Erfolg von Coaching-Maßnahmen objektiv zu überprüfen: Knapp die Hälfte der befragten Personaler greift auf einen selbst erstellten Zufriedenheitsfragebogen für die Klienten zurück und rund ein Viertel führt überhaupt keine Erfolgskontrolle durch. Gerade angesichts des hohen Kosten- und Wettbewerbsdrucks der Unternehmen ist es besonders überraschend, dass die Unternehmen in ihre Angestellten investieren, ohne eine systematische Evaluation der Ergebnisse vorzunehmen.

Positive Referenzen sind das wichtigste Entscheidungskriterium

Die Auswahl und Buchung eines geeigneten Coaches erfolgt bei der Mehrheit der Befragten durch die Personalabteilung (55 %), in 23 % übernimmt ein dedizierter Beauftragter für die Personalentwicklung und in 22 % die jeweilige Fachabteilung selbst diese Aufgabe. Interessant ist auch, dass es bei über 80 % der Befragten kein festes Budget für Coachings gibt.

Um gebucht zu werden, müssen Coaches für über 70 % der Befragten positive Referenzen aufweisen, wie sie zum Beispiel auf „XING Coaches + Trainer“ abgegeben werden können. Für mehr als die Hälfte der Befragten ist es notwendig, dass ein Coach mindestens ein bis drei Jahre Berufserfahrung im Coaching vorweisen kann. Dazu passt, dass beinahe drei Viertel der Befragten keinen Coach buchen würden, der unter 35 Jahre alt ist – am häufigsten mit der Begründung, dass dem Coach die Erfahrung fehle.

Hier finden Sie Bildmaterial zum Download.

 

Über die Studie

Das vorliegende Whitepaper basiert auf einer Umfrage, die XING Coaches + Trainer gemeinsam mit der Abteilung Sozialpsychologie der Universität Salzburg im Januar / Februar 2018 durchgeführt hat. An der Online-Umfrage nahmen insgesamt 750 Personaler (487 Frauen, 263 Männer) aus dem deutschsprachigen Raum teil. Sie waren zwischen 21 und 81 Jahre alt (Durchschnittsalter: 42 Jahre). Die Teilnehmer kamen aus 23 verschiedenen Branchen. Die Branchen Industrie und Maschinenbau (15 %), Konsumgüter und Handel (9 %) und Personaldienstleistungen (8 %) waren am häufigsten vertreten. Die Unternehmensgröße deckte die Bandbreite von weniger als 10 Mitarbeitern (2 %) bis mehr als 5.000 Mitarbeiter (17 %) ab. Die Studie ist Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts von XING Coaches + Trainer und der Abteilung Sozialpsychologie der Universität Salzburg.

Über XING Coaches + Trainer

XING Coaches + Trainer ist die führende Plattform für Coaching und Training im deutschsprachigen Raum. Sie bietet Personalentwicklern, Führungskräften und allen, die einen Coach oder Trainer buchen möchten, die Möglichkeit, Kandidaten anhand der wichtigsten Kriterien zu vergleichen und schnell und einfach zu entscheiden, welcher Coach bzw. Trainer ihre individuellen Anforderungen am besten erfüllt. XING Coaches + Trainer bildet die gesamte Vielfalt des Angebots ab und bringt gleichzeitig Transparenz in einen fragmentierten und damit oft unübersichtlichen Markt: Coaches und Trainer präsentieren sich auf der Plattform mit Angaben zu Schwerpunkten, Methoden, Ausbildung, u.v.m. und werden anhand von Bewertungendirekt vergleichbar. coaches.xing.com